Stoppt das Staudammprojekt im Amazonasgebiet!

Häuptling Raoni

Häuptling Raoni

Raoni, Häuptling des Kayapó-Stammes, bricht in Tränen aus, als er hört, dass Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff den Bau des hydroelektrischen Staudamms von Belo Monte freigegeben hat. Das Projekt ist das Todesurteil für das Indianervolk des Amazonasgebietes im brasilianischen Mato Grosso. Belo Monte wird insgesamt 400.000 Hektar Regenwald überschwemmen – ein Gebiet, das größer als der Panamakanal ist. 40.000 Menschen indigener und lokaler Bevölkerungsgruppen werden vertrieben. Der Lebensraum von sehr vielen Tier-und Pflanzenarten wird unwiederbringlich zerstört. Und das alles, um Elektrizität zu produzieren, die schnell viel Geld in die Taschen der Investoren spült. Das Projekt wurde trotz zahlreicher Proteste und über 600.000 Unterschriften dagegen genehmigt. Häuptling Raoni steht nun hilflos der Zerstörung der Lebensgrundlage für sein Volk gegenüber. Die Menschen in Brasilien haben nicht wie wir die Möglichkeit, sich in großer Zahl zusammen zu tun und ihrer Meinung via E-Mail, Facebook, YouTube etc. mehr Gewicht zu verleihen. Lasst uns ihnen helfen! Der Staudamm ist nicht nur eine reale Bedrohung für die Menschen in dieser Region. Es betrifft uns alle, denn der Regenwald ist die Lunge unsere Erde, die uns Luft zum Atmen schenkt. Die Geschichte von Raoni und dem Kayapó-Stamm soll um die Welt gehen und vielleicht ein Umdenken bewirken: weg vom rücksichtslosen kapitalistischen Fortschritt, hin zur verantwortungsvollen Gesellschaft. Wer seine Solidarität mit Raoni und dem Kayapó-Stamm direkt erklären und die Bewohner von Mato Grosso unterstützen will, kann dies online tun unter

http://amazonwatch.org/take-action/stop-the-belo-monte-monster-dam
 
Danke an alle, die ein Zeichen setzen und sagen: Wir wollen unsere Natur erhalten und unsern Mitmenschen die Möglichkeit geben, auf ihre Art zu leben.