Buchbesprechung: Wilde Küche

„Ich möchte Sie zu Feuerstellen unter freiem Himmel mitnehmen und Sie einladen, mit mir dort einige Zeit zu verweilen. Denn nur im Verweilen erschließt sich uns die ganze Schönheit der Natur, können wir Zeitdruck und Alltagsballast abstreifen. Mit dem Kochen am offenen Feuer können wir eine Auszeit von der Zivilisation nehmen. In unserer hoch technisierten Welt und unserem komplexen Leben ist das Einfache geradezu Erhohlung und Vergnügen.“ Schreibt die erfolgreiche Autorin Susanne Fischer-Rizzi in ihrem neuen Werk.

„Die wilde Küche verzichtet auf einen großen Aufwand an Technik und bietet so die Möglichkeit zur Improvisation und zum Experimentieren. Sie lässt uns das Schlichte genießen und würzt es mit etwas Romantik, Nostalgie und Abenteuerlust.“

Die Rezepte nutzen die Kräuter gleich nebenan und kommen ohne Konservierungsstroffe und Zusätze aus. Das nicht nur in der Sommerzeit das Grillen und Kochen am offenen Feuer Freude macht, dass zeigen die Rezepte, die nach Jahreszeiten geordnet sind. Sie knüpfen damit an eine uralte Kochkultur an, die 1,5 Millionen Jahre und länger zurück liegt.

Doch das ist nicht alles. In den ersten Kapitellen erfährt der Leser sehr viel über das Element Feuer, die sichere Feuerstelle und zahlreiche Kochmethoden, vom Glut- und Aschekochen, bis zum Lehmofen.

Susanne Fischer-Rizzi betreibt selber eine Wildnischule und hat all die Methoden ausprobiert.

Fazit: ein gelunges Buch mit vielen hervorragenden Fotos, das Lust macht, sein nächstes Gericht auf dem offenen Feuer zu bereiten.

Erschienen im AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-499-8

Text: Susanne Fischer-Rizzi, Fotos von Sabine Mader und Ulrike Schmid.

Preis: 24.90€