Buschleuten wird Wasser verweigert

Buschleute in der Kalahar, Bostwana

„In einem der trockensten Gebiete weltweit dürfen Ureinwohner laut einer Gerichtsentscheidung vom 21.Juli 2010 nicht nach Wasser bohren“; berichtet Focus onlien. „Die Buschmänner in Botsuana dürften auch einen bereits vorhandenen Brunnen auf ihrem traditionellen Land im Wildpark Kalahari nicht nutzen, urteilte das Hohe Gericht am Mittwoch. Die Regierung vertritt die Auffassung, dass die Präsenz der Buschmänner in dem Reservat nicht mit dem Schutz der Wildtiere vereinbar ist. Außerdem biete das Leben in dem Gebiet keine Perspektive.“  Mehr

Aber Touristen bokommen einen Swimmingpool und Diamanten-Firmen  wird Wasser zugestanden. In Tansania ist die Situation der Hadzabe ähnlich. Es gibt ein Schutz für die Wildtiere in beiden Ländern, aber kein Schutz für die Wild (ursprünglich) lebenden Menschen. Die Methoden, die bei den Indianern und anderen Indigenen angwendet wurden gehen auch heute weiter.

Müssen wir da zusehen? Survival International und andere Organisationen scheinen machtlos dagegen. Doch gemeinsam sind wir stark. Auf der Webseite von Survival International gibt es die Möglichkeit dazu. Mehr