Europa wird wilder

Rückkehr der großen Tiere – so die Titelgeschichte im Geo-Heft 09 (September 2011)

Mein Herz jubelte, als ich diese Überschrift las und sogleich kaufte ich das Magazin mit der frohen Botschaft für Wildnisfans.

War der Luchs in Westeuropa praktisch ausgerottet, werden heute 8000 Tiere (ohne die in Russland) vermutet. Die Population der Seeadler ist auf 650 Paare gestiegen, Der Alpensteinbock ist in den letzen 100 Jahren von einigen wenigen Restbeständen auf 45000 Tiere angewachsen. Der Biber hat sich in dem Zeitraum von acht kleinen Populationen auf 638000 explosionsartig verbreitet – mit allen Vor- Nachteilen.

Wie ist das möglich? Anke Sparmann schreibt dazu: „Sucht man nach den Gründen für ihre Rückkehr, reicht es oft, nach den Ursachen ihres Verschwindens zu fragen. Meistens muss man nur die Vorzeichen umdrehen!“ Und das Umdrehen bedeutet Schutz der Tiere und des Lebensraumes. So vermeldet der WWF in seinem Living-Planet-Bericht, dass die Zahl der wilden Tiere in den letzten 40 Jahren um mehr als 40 Prozent gestiegen ist…

Der umfangreiche Bericht ist nicht nur eine Mischung aus eigenem Erlebnis und Fakten sonder zudem eingebettet in großartige Fotos der Rückwanderer.

(Zusammengetragen von Dirk Schröder – Wildnisschule Chiemgau)