Umweltschutz in China

+ 20.02.2007 + Die Begleiterscheinungen, die der Wirtschaftsboom in China mit sich bringt, sind nicht mehr zu übersehen. Doch es hat in China ein Umdenken auf höchster Ebene stattgefunden.

Hintergrund dieses Sinneswandels ist ein Bericht der chinesischen Umweltbehörde SEPA, der vergangenen Herbst veröffentlicht wurde. Dem Bericht zufolge belaufen sich die Umweltschäden im Land auf jährlich rund 51 Milliarden Euro.

Die Weltbank glaubt sogar, dass sie noch zwei- bis dreimal höher sind. „Die Zentralregierung hat erkannt, dass die Umweltschäden, die der wirtschaftliche Fortschritt mit sich bringt, allmählich das wirtschaftliche Wachstum auffressen“, berichtet ein Berater der chinesischen Regierung in natur+kosmos (März 2007).

Deshalb reagiert das Land auf allen Ebenen. Seit der Jangtse-Flut vor ein paar Jahren gibt es gigantische Aufforstungsprojekte. Biolandbau ist groß im Kommen. Seit 2003 ist für alle größeren Projekte eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben. Und seit zwei Jahren werden erneuerbare Energien ähnlich wie in Deutschland gefördert.

„Wenn in der Regierung einmal eine Einsicht gereift ist, kann sie ohne Rücksicht auf Opposition oder Wähler durchgesetzt werden“, berichtet der Regierungsberater. Und das scheint jetzt zu geschehen.

Den kompletten Artikel finden Sie in „natur+kosmos“ – März 2007.